Neue Java SE Lizenzpflicht

Veraltete Java Versionen sind ein Risiko

Seit April 2019 ist die Nutzung von Java SE lizenzpflichtig – und damit nicht mehr kostenfrei. Was kommerzielle Nutzer jetzt beachten sollten.

Bereits 2018 kündigte Oracle an, für den Support sowie für die Nutzung von Updates und Security-Patches der Oracle Java Standard Edition (Java SE) künftig ein Lizenzabonnement zu verlangen. Damit setzte der IT-Konzern der Nutzung von Java SE für geschäftliche, kommerzielle oder produktive Einsatzzwecke ein Ende. Die Bereitstellung des letzten kostenfreien Java Release SE 8u202 zum Download erfolgte im Januar 2019 über das Oracle Technology Network, das Release-Update kam Mitte April. Damit die Installation dieser Updates nicht zu einem Lizenzverstoß führt, benötigen kommerzielle Nutzer spätestens ab diesem Zeitpunkt ein Abonnement beziehungsweise eine klassische Lizenz mit laufendem Wartungsvertrag.

Es ist also Zeit, zu entscheiden, ob und in welchem Umfang ein kostenpflichtiges Lizenzabonnement benötigt wird oder ob umgehend auf alternative Java-Produkte migriert werden soll. Andernfalls besteht das Risiko, ohne aktuelle Security-Patches das Einfalltor für Hacker, Trojaner und andere Bedrohungen aus dem Internet zu öffnen. Denn Java-Umgebungen und Anwendungen waren in der Vergangenheit nicht selten das Ziel von Cyberattacken.

Bei Java-Nutzern und Entscheidern in Unternehmen hat die Ankündigung von Oracle zur Verunsicherung geführt, da sie sich recht kurzfristig mit den Auswirkungen auf das eigene Unternehmen beschäftigen mussten. Wertvolle Hinweise zu allen Fragen rund um die Java Lizensierung liefert der Oracle Platinum- und Oracle License Management-Partner Logicalis auf seiner Webseite. Dort finden kommerzielle Java-Nutzer unter anderem Antworten auf Frage wie:

  • Welche Kosten werden auf mich zukommen?

  • Welche Änderungen gibt es bezüglich der Java Support Roadmap?

  • Welche alternativen Java Bezugsquellen gibt es?

  • Was für Handlungsoptionen stehen mir zur Verfügung?

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